Gute
Gründe gibt es genug
Hätten Sie gewusst, dass die Sonneneinstrahlung in
Deutschland im Jahr durchschnittlich 1125 kWh pro qm beträgt?
Dies entspricht immerhin dem Energiegehalt von über 100
Litern Öl. Moderne Technik macht’s möglich. Solaranlagen
von heute nutzen auch das diffuse Sonnenlicht bei bedecktem
Himmel. So genügen in unseren Breiten bereits 6qm
sonnengeneigter Dachfläche, um 60% des Warmwasserbedarfs
eines Einfamilienhauses zu decken.
So
funktioniert Solartechnik
Eine Solaranlage besteht aus Kollektor, Solarspeicher, Regler
und Heizkessel. Der Absorber ist der zentrale Bestandteil des
Sonnenkollektors. Er nimmt die einstrahlende Lichtenergie auf
und wandelt sie in Wärme um. Wegen der guten Eigenschaften
werden meistens schwarze Absorber aus Kupfer oder Aluminium
eingesetzt, die mit Spezialbeschichtungen z. B. aus
Schwarzchrom, Schwarznickel oder Titan-Nitrid-Oxid versehen
sind.
Bei Sonneneinstrahlung transportiert eine Pumpe die
Sonnenwärme über eine Wärmeträgerflüssigkeit in den
Solarspeicher. Er ist über die Solarleitung mit dem Kollektor
verbunden.
Der Solarspeicher hält das
warme Wasser vor. Bei sog. Kombianlagen erwärmt der
Solarspeicher zunächst das Heizwasser. Dieses gibt die Wärme
an das Trinkwasser weiter. Das Heizwasser erwärmt die
Heizkörper der Zentralheizung. |