| "Der
Umstieg auf Erneuerbare Energien ist leicht möglich und
verspricht zahlreiche Vorteile für die Menschen in der
Region, für die Umwelt und für den privaten
Geldbeutel", ist sich Thomas Kunze von TK-Solar sicher.
Der Unternehmer hat längst seine Überzeugung zum Beruf
gemacht: Seit 15 Jahren hat er sich auf Solaranlagen und
Holzpelletheizungen spezialisiert. An die Atomenergie als
sichere Quelle für preiswerten Strom hat er noch nie
geglaubt. Mit den dramatischen Ereignissen in Fukushima
(Japan) wurde er auf traurige Weise in seiner Skepsis
bestätigt. Um so entschiedener will er nun den Umbau auf
Erneuerbare Energien beschleunigen.
"Wir sehen dies nicht
bloß als Geschäftsfeld, sondern sind uns auch unserer
gesellschaftlichen Verpflichtung bewusst", so Kunze. Um
das unter Beweis zu stellen, hatte TK-Solar zu einem
Aktionstag geladen. Hier konnten sich die Besucher
herstellerunabhängig über moderne, klimaneutrale Heizungen
sowie Solaranlagen informieren.
Bei traumhaften Sonnenschein pfiff schon nach wenigen Minuten
der auf einem Solarkocher erhitzte Wasserkessel, im
Solar-Café zischte die Kaffeemaschine und erfreute die
Besucher mit leckerem Cappuccino. Der Strom dafür wurde mit
Solarzellen auf dem Dach des mobilen Cafés erzeugt.
Nebenan gab es Informationen zu Holzpellets und
Holzhackschnitzeln, die als nachwachsender Rohstoff bereits in
der Region produziert werden. Damit werden hier Arbeitsplätze
geschaffen und ein sauberer Brennstoff auf kurzen Lieferwegen
zur Verfügung gestellt. Mit einem Lieferengpass ist nach
Aussagen von Dirk Lauffs vom Wetterauer Agrar Service in naher
Zukunft nicht zu rechnen, da die bundesweiten Kapazitäten bei
der Herstellung von Holzpellets für derzeit rund zwei
Millionen Anlagen reichten. Bislang seien aber erst 200.000
Anlagen installiert. Auch die Preisdifferenz zum Heizöl
spricht für sich: Im März waren Holzpellets 50 Prozent
billiger als Heizöl.
Eine Premiere konnten die Besucher auf dem Außengelände
betrachten: Dort hatte TK-Solar die erste Energiezentrale in
einem umgebauten Seecontainer ausgestellt. "Die ideale
Lösung für Mehrfamilienhäuser, Reihenhaussiedlungen oder
Gewerbegebiete", erläutert Peter Kipper. Außen schmuck
mit einer Verschalung aus Lärchenholz versehen, verstecken
sich im Innenraum eine komplette Heizzentrale mit 50 bis 300
kW Leistung sowie das Brennstofflager. Kipper: "Mit
dieser Energiezentrale kann der Wechsel zum preisgünstigeren
Brennstoff ganz schnell und ohne komplizierte Umbauten
vorgenommen werden." Immerhin könne so auch wertvoller
Keller- und Abstellraum gespart werden.
Thomas Kunze ist sich sicher, dass der Umstieg auf
Erneuerbare Energien schneller zu schaffen ist, als er von den
großen Energiekonzernen prognostiziert wird. "Wir werden
künftig nicht auf eine zentrale Lösung, sondern auf viele
verschiedene lokale Energieerzeugungen setzen müssen".
Dazu stehe Holz aus heimischen Wäldern und aus
Kurzumtriebsplantagen als gespeicherte Sonnenenergie in
ausreichender Menge bereit. Darüber hinaus kann die Sonne
direkt für die Erzeugung von warmem Wasser und Strom
angezapft werden. Moderne Windkraftanlagen seien heute schon
sehr leistungsstark und könnten problemlos wirtschaftlich
betrieben werden. "Neben der Umstellung auf Erneuerbare
Energien müssen wir auch alle Energiesparpotenziale
ausschöpfen", rät Kunze. Dies sei mit moderner Technik,
wie beispielsweise mit stromsparenden Heizungspumpen, leicht
und ohne Komfortverlust möglich. "Dies ist die beste
Strategie gegen die ständig wachsenden Stromrechnungen der
Energiekonzerne".
TK-Solar ist selbst Vorreiter in Sachen Energiesparen und
Einsatz Erneuerbarer Energien. Die Firma hat sich in den
letzten Jahren zu einem der größten hessischen Anbieter für
Solaranlagen und Holzpelletheizungen entwickelt. Auch am
eigenen Firmengebäude können Solaranlagen zur
Warmwasserbereitung und zur Erzeugung elektrischen Stroms
sowie Holzpellet- und Holzhackschnitzelheizungen im Betrieb
besichtigt werden.
Weitere Informationen gibt es direkt bei TK-Solar unter
06034-90700 oder info@TK-Solar.de
|