Heizen mit Holzpellets, Hackschnitzel und Scheitholz

Mit unseren hochspezialisierten Heizanlagen schaffen Sie ein behagliches Raumklima und schonen die Umwelt, da beim Verbrennen der Pellets nur die Menge an CO2 entsteht, die das Holz während des Wachstums aufgenommen hat. Holzbrennstoffe sind die kostengünstige Alternative zu Öl und Gas und werden vom Staat gefördert.

Heizen mit Holz ist krisensicher, denn jedes Jahr wächst mehr Holz nach als wir verbrauchen. In Europa steigt der Holzvorrat seit den 1960er Jahren kontinuierlich an, sodass es ausreichende Vorräte gibt. Bei der Verbrennung von Holz entstehen Kohlendioxid, Wasser und Mineralstoffe in Form von Asche – alles wichtige Pflanzennährstoffe. Damit schließt sich der Kreis der Bioenergie.

Moderne Holzpelletheizungen sind außerdem komfortabel, zuverlässig und einfach zu bedienen: Brennstoffzufuhr, Verbrennung und Reinigung werden vollautomatisch geregelt.

Wir installieren ausschließlich hocheffiziente Brennsysteme, die die europäischen Normen, Prüfungen und Richtlinien einhalten, wie die Anlagen der Firma KWB. High-Tech-Heizanlagen von KWB sind das Ergebnis aus 20 Jahren Forschung und Entwicklung und werden in einem der modernsten Werke Europas hergestellt. Dank der niedrigen Emissionswerte sind diese Heizanlagen die umweltfreundliche Alternative zu Öl und Gas. Hinzu kommen die günstigen Kosten für Holzbrennstoffe, die in Form von Hackgutschnitzel, Holzpellets und Scheitholz angeboten werden.

KWB Produktfamilie
KWB Produktfamilie

Biomasse-Heizung – immer eine gute Entscheidung

Holzpellets, Hackschnitzel oder Scheitholz? Welche Form des Brennstoffs Holz Sie bei einer Biomasse-Heizung am besten verwenden, hängt von der Größe und den örtlichen Gegebenheiten Ihrer Immobilie ab. Holzpellets sind meist die erste Wahl für Ein- und Mehrfamilienhäuser, während für Gewerbeimmobilien und landwirtschaftliche Objekte oft Hackschnitzel zum Einsatz kommen. Scheitholz findet vor allem in Einzelöfen und wassergeführten Kaminöfen Verwendung. Und Scheitholzvergaserkessel als Zentralheizungssystem werden überwiegend von Individualisten und in ländlichen Regionen genutzt.

Was sind Holzpellets?

Pellets sind zylindrische Presslinge aus Holz zur Verwendung als Energieträger. Sie sind in der Regel 3,15-40 mm lang und haben einen Durchmesser von 6-8 mm. Ihr Heizwert liegt bei rund 5 kWh/kg. Somit entspricht der Energiegehalt von einem Kilogramm Holzpellets etwa einem halben Liter Heizöl. Holzpellets werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt. Als Restholz werden unbehandelte Nebenprodukte aus der Holzindustrie (Sägemehl und Hobelspäne) und Waldrestholz aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft bezeichnet. Unter hohem Druck werden die Holzpellets gepresst, ihre Bindung verdanken sie dem holzeigenen Lignin.

Was sind Hackschnitzel?

Hackschnitzel sind gespeicherte Sonnenenergie und CO2-neutral. Für die Produktion von Hackschnitzel muss kein Baum extra gefällt werden, sondern man greift z. B. auf sturmgeschädigtes Holz zurück oder auf Abfälle von Schreinereibetrieben. Nach einer mehrmonatigen Trockenphase wird das Holz zu ca. 3 cm großen Holzschnitzeln verarbeitet.

Was ist Scheitholz?

Scheitholz ist die klassische Bereitstellungsform von Brennholz. Scheitholz oder Kaminholz wird aus stärker dimensionierten Ast- und Stammstücken hergestellt, während für Holzhackschnitzel meist schwächeres Material aus Ästen und Gipfel benutzt wird. Zu Scheitholz werden hauptsächlich die geringwertigen Holzsortimente verarbeitet: Schwachholz und mindere Qualitäten, die anderweitig nur schwer zu vermarkten sind. Im kleinen Privatwald werden aber auch höherwertige Hölzer für die Eigenversorgung mit Brennholz genutzt.

ÖkoFen Familie
ÖkoFen Familie

Zertifizierung

In der europäischen Norm EN 14961-2 sind die Qualitätsanforderungen für den Brennstoff festgelegt. Eine hohe Qualitätssicherung wird durch strenge Kontrolle der Grenzwerte gewährleistet und mit dem ENplus-Siegel die Premiumqualität gekennzeichnet. Kontrolliert wird hierbei die gesamte Kette von der Herstellung bis zur Anlieferung beim Endkunden.

Auch die DINplus-Zertifizierung gilt als international anerkanntes Qualitätsmerkmal. Das Zertifikat wird auf die Dauer von fünf Jahren ausgestellt. Geprüft werden unter anderem Eigenschaften wie Wassergehalt, Schüttdichte, Abriebverhalten, chemische Verunreinigungen und Ascheerweichungstemperatur.

Holzpelletproduktion in Deutschland

Auf der Internetpräsenz des DEPV ist die Entwicklung der Holzpellet-Produktion in Deutschland illustriert. Der tatsächlichen Produktion werden die Kapazitäten und der tatsächliche Verbrauch gegenübergestellt.
Tatsächlich für die Produktion genutzt werden lediglich 70 % der verfügbaren Kapazitäten. Verbraucht werden etwa 87 % der produzierten Holzpellets.

Stirbt der Wald durch Holzpellets?

Im Internet kursieren zu diesem Thema die wildesten Spekulationen. Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) stellt auf seiner Internetpräsenz einige grundsätzliche Fakten dar. Der deutsche Wald ist entgegen einiger Meinungen weit von einer Übernutzung durch die Holzpelletsindustrie entfernt. Zur Produktion der Holzpellets werden ausschließlich Resthölzer und Abfallprodukte der Sägeindustrie verwendet.
Durch die nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland beträgt alleine der Nachwuchs an Holzvorräten jährlich rund 120 Millionen Kubikmeter, von denen weniger als 60 % genutzt werden. D.h. im Umkehrschluss: die Waldflächen in Deutschland wachsen stetig weiter.

Auch erschließt die Holzpelletindustrie bereits neue Potenziale zur Rohstoffgewinnung, um bei stark steigender Nachfrage diese sättigen zu können. Dazu nutzt man die Kurzumtriebsplantagen (KUP). Diese umfassen schnell nachwachsende Baumarten, wie z.B. Pappeln oder Weiden. KUPs gelten nicht als Wald, da nach der Ernte die Fläche wieder als Ackerland genutzt werden kann. Geerntet werden die Hölzer in der Regel nach 3-10 Jahren.

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