Heizen mit Holzpellets

Mit unseren Heizanlagen schaffen Sie ein behagliches Raumklima und schonen die Umwelt, da beim Verbrennen der Pellets nur die Menge an CO2 entsteht, die das Holz während des Wachstums aufgenommen hat. Holzbrennstoffe sind die kostengünstige Alternative zu Öl und Gas und werden vom Staat gefördert.

Heizen mit Holz ist krisensicher, denn jedes Jahr wächst mehr Holz nach als wir verbrauchen. In Europa steigt der Holzvorrat seit den 1960er Jahren kontinuierlich an, sodass es ausreichende Vorräte gibt. Bei der Verbrennung von Holz entstehen Kohlendioxid, Wasser und Mineralstoffe in Form von Asche – alles wichtige Pflanzennährstoffe. Damit schließt sich der Kreis der Bioenergie.

Moderne Holzpelletheizungen sind außerdem komfortabel, zuverlässig und einfach zu bedienen: Brennstoffzufuhr, Verbrennung und Reinigung werden vollautomatisch geregelt.

Wir installieren ausschließlich hocheffiziente Brennsysteme, die die europäischen Normen, Prüfungen und Richtlinien einhalten.

Was sind Holzpellets?

Pellets sind zylindrische Presslinge aus Holz zur Verwendung als Energieträger. Sie sind in der Regel 3,15-40 mm lang und haben einen Durchmesser von 6-8 mm. Ihr Heizwert liegt bei rund 5 kWh/kg. Somit entspricht der Energiegehalt von einem Kilogramm Holzpellets etwa einem halben Liter Heizöl. Holzpellets werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt. Als Restholz werden unbehandelte Nebenprodukte aus der Holzindustrie (Sägemehl und Hobelspäne) und Waldrestholz aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft bezeichnet. Unter hohem Druck werden die Holzpellets gepresst, ihre Bindung verdanken sie dem holzeigenen Lignin.

Zertifizierung

In der europäischen Norm EN 14961-2 sind die Qualitätsanforderungen für den Brennstoff festgelegt. Eine hohe Qualitätssicherung wird durch strenge Kontrolle der Grenzwerte gewährleistet und mit dem ENplus-Siegel die Premiumqualität gekennzeichnet. Kontrolliert wird hierbei die gesamte Kette von der Herstellung bis zur Anlieferung beim Endkunden.

Holzpelletproduktion in Deutschland

Auf der Internetpräsenz des DEPV ist die Entwicklung der Holzpellet-Produktion in Deutschland illustriert. Der tatsächlichen Produktion werden die Kapazitäten und der tatsächliche Verbrauch gegenübergestellt.
Tatsächlich für die Produktion genutzt werden lediglich 70 % der verfügbaren Kapazitäten. Verbraucht werden etwa 87 % der produzierten Holzpellets.

Stirbt der Wald durch Holzpellets?

Im Internet kursieren zu diesem Thema die wildesten Spekulationen. Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) stellt auf seiner Internetpräsenz einige grundsätzliche Fakten dar. Der deutsche Wald ist entgegen einiger Meinungen weit von einer Übernutzung durch die Holzpelletsindustrie entfernt. Zur Produktion der Holzpellets werden ausschließlich Resthölzer und Abfallprodukte der Sägeindustrie verwendet.
Durch die nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland beträgt alleine der Nachwuchs an Holzvorräten jährlich rund 120 Millionen Kubikmeter, von denen weniger als 60 % genutzt werden. D.h. im Umkehrschluss: die Waldflächen in Deutschland wachsen stetig weiter.

Auch erschließt die Holzpelletindustrie bereits neue Potenziale zur Rohstoffgewinnung, um bei stark steigender Nachfrage diese sättigen zu können. Dazu nutzt man die Kurzumtriebsplantagen (KUP). Diese umfassen schnell nachwachsende Baumarten, wie z.B. Pappeln oder Weiden. KUPs gelten nicht als Wald, da nach der Ernte die Fläche wieder als Ackerland genutzt werden kann. Geerntet werden die Hölzer in der Regel nach 3-10 Jahren.

Strom und Wärme durch die Kraft der Sonne